Vor-Ort-Messungen

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„Vertrauen ist gut, ist besser“

Natürlich kann man sich auf die in den Anlagen installierte Messtechnik verlassen. Jedoch kann es aufgrund von Fehlmessungen, Fehlinterpretationen der Messergebnisse oder auch Lücken in der Überwachung immer wieder vorkommen, dass sich das Betriebsverhalten nicht wie geplant einstellt. Dann helfen unsere zusätzlichen Messungen zur Ermittlung der Betriebsbelastung, des Bauteilverhaltens oder evtl. ablaufender Korrosionsvorgänge im Wasser-Dampf-Kreislauf.

 

Betriebsbelastung

Oft sind nicht vorhergesehene Betriebsbelastungen der Grund für das Versagen von Bauteilen. Thermische Überbeanspruchungen und behinderte Wärmedehnungen sind die häufigsten Ursachen für Schäden im Kraftwerksbereich. Mithilfe von temporären Messungen der lokalen Bauteiltemperatur oder der Verschiebung ganzer Anlagenteile mit Laser- oder Seilzugsensoren lassen sich die betrieblichen Belastungen in den meisten Fällen sehr gut beschreiben. Diese Messdaten können dann mit den vom Kraftwerk aufgezeichneten Betriebsdaten überlagert werden, um die Zeitpunkte für eine betriebliche Überbelastung abzuleiten.

Bauteilverhalten

Die Messung der lokalen Verformung (Dehnung) an der Bauteiloberfläche gibt hingegen Auskunft über die Reaktion des Bauteils auf die einwirkende Betriebsbeanspruchung. Eine thermische oder mechanische Überbeanspruchung äußert sich in der Regel in einer erhöhten elastischen bzw. plastischen Dehnung. Aufgrund der hohen Bauteiltemperaturen müssen hierfür spezielle Dehnungssensoren verwendet werden. Der Vergleich des Dehnungsverhaltens der Bauteile mit den gemessenen Betriebsbelastungen gibt dann Aufschluss auf ein mögliches Schädigungsverhalten der Bauteile.

Korrosionsdiagnose

Viele Schäden, die von der wasser- bzw. dampfberührten Bauteilinnenoberfläche ausgehen, sind auf Korrosionsvorgänge zurückzuführen. Hierfür ist meistens eine unzureichende Wasser- bzw. Dampfqualität verantwortlich. Im Nachgang eines derart diagnostizierten Schadens müssen während des Betriebes die wasserchemischen Qualitätsparameter, wie z.B. der Sauerstoffgehalt, die Leitfähigkeit  oder der pH-Wert ermittelt werden. Diese Messungen dienen dazu, eine evtl. vorliegende Korrosionsbelastung oder sich anbahnende Korrosionsschäden frühzeitig zu detektieren und somit zu verhindern.

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